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1320
Der Ort Falkenhagen wird erstmals unter dem Namen „Valkenhagen“ im Verzeichnis der Rossdienste des Fürsten Witzlaw von Rügen erwähnt.
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1507
Nach dem Tode des Jasper vom Hagen, Ratsherr in Barth, erben seine Söhne Lawrentz und Henning vom Hagen die Güter Willerswalde, Gerdeswalde, Falkenhagen und Hankenhagen.
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3. Januar 1626
Henning vom Hagen stirbt. Das Lehn wird eröffnet.
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1630 / 31
Herzog Bogislaw XIV von Pommern schenkt das Gut Falkenhagen (mit Hankenhagen) „aus Gunst“ dem Statthalter Volkmar Willi Wulf Freiherrn zu Putbus.
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1649
Königin Christina von Schweden bestätigt Wolfgang Heinrich und Erdmann Ernst Ludwig zu Putbus die Konzessionen von 1588 und 1633.
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1686
Ernst Ludwig zu Putbus verkauft die Güter Falkenhagen und Hankenhagen dem Obristen Andreas Sauerbrey von Sauerburg.
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1692
Fertigstellung des Herrenhauses „Schloss Falkenhagen“ im Auftrag von Andreas Sauerbrey von Sauerburg.
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1693
Andreas Sauerbrey von Sauerburg verkauft das Gut Falkenhagen mit Hankenhagen an seine Schwiegermutter, die verwitwete Residentin Anna Clara von Wolffrath. Die beiden Töchter der Residentin sind mit den Brüdern Ernst Detlef und Adam von Krassow verheiratet.
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1700
Überschreibung des Gutes Falkenhagen an Ernst Detloff und Adam von Krassow.
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15. Mai 1758
Das Hauptquartier der preußischen Truppen in Schwedisch-Pommern unter Führung des General-Feldmarschall Hans von Lewaldt wurde von Greifswald nach Falkenhagen verlegt.
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25. Mai 1758
Durch Fahrlässigkeit des Trosses brennen sämtliche Wirtschaftsgebäude des Gutes ab. Das Schloss blieb verschont.
Die Wirtschaftsgebäude wurden bis 1759 / 60 wiedererrichtet. -
1802
Hedwig Eleonora Charlotta von Krassow heiratet den schwedischen Generalgouverneur Hans Hendrik von Essen.
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1856
Durch Erbschaft fällt das Gut Falkenhagen an Jeanna von Essen, deren Familie das Gut bis 1945 hielt.
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1945
Mit Kriegsende ändern sich die Besitzverhältnisse durch Enteignung und Bodenreform grundlegend. Die letzten Bewohner, Graf Carl von Essen und seine beiden Töchter Freiherrin Mary von Albedyll und Gräfin Alice Posse, verließen das Gut.
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1952
Das Herrenhaus war zunächst Sitz der Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaft (LPG), später Wohnhaus für Flüchtlinge (bis zu 80 Personen)
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2010
Erneute Privatisierung des Landes durch die Treuhandanstalt und deren Nachfolgeorganisation. Erwerb der Gutsanlage im aktuellen Umfang durch Dr. Julius und Günter Budde
Die Parkanlage
Der Gutspark zum Schloss Falkenhagen war ursprünglich als streng formaler Barockgarten angelegt. Er ist bis zu einer Ausdehnung von 14 ha angewachsen und wurde im 19. Jh. landschaftlich überformt. Die aus dem Barockgarten resultierenden Sichtachsen sind nur noch rudimentär vorhanden. Auf der östlichen Seite sind der Symmetrie folgend Lindenbäume und Eiben ergänzt worden. Der heutige Park umfasst eine Fläche von 8 ha.
Der schwedischen Tradition folgend verläuft eine Allee von Form-Linden nicht direkt auf das Herrenhaus zu, sondern parallel zum Herrenhaus. Auch die Einfahrt verläuft seitwärts auf das Herrenhaus zu und ging früher weiter zur alten Bundesstraße. Die Einfahrt führt entlang der noch vorhandenen Grundmauer einer der beiden ehemaligen Getreidescheunen, deren Grundfläche heute Staudenbeete beherbergt.
Nördlich davon befindet sich die Alte Wassermühle, die ihre Funktion verlor, als die Beek vertieft wurde und etwas entfernt vom Gebäude ihren Verlauf nahm. Im Verlauf der Beek ist die ursprüngliche Mäandrierung wieder hergestellt worden. Der östlich vom Herrenhaus befindliche Teich ist in Abstimmung mit der Denkmalbehörde neu angelegt worden an der Stelle der vormalig dort befindlichen Kläranlage. Am östlichen Ende befinden sich die Überreste des Eiskellers, in dem vormals Eisblöcke für den Sommer aufbewahrt wurden. Der Eiskeller dient heute als Fledermausquartier.
Die Sanierung des Parkes seit 2013 beruht auf den vormaligen Aufzeichnungen im schwedischen Reichsarchiv über den Wegeverlauf. Die Neupflanzungen bei Bäumen umfassen u.a. Taschentuchbäume, Blauglockenbäume, Trompetenbäume, Flügelnuss, Esskastanien, eine Vielzahl von Rhododendren, Magnolien und Cornus-Bäumen, die Anlage einer neuen Tulpenbaumallee, Platanen, Eichen, Buchen und eine Zierkirschallee. Ergänzend wurden Skulpturen an verschiedenen Stellen aufgestellt.